?Lass mich dir eine Frage stellen ? nicht oberflächlich, nicht rational, sondern so, dass sie dich wirklich berührt:
Was fühlst du, wenn dir jemand Liebe schenkt?
Nicht, wenn du Liebe gibst ? das ist leicht.
Sondern wenn dir jemand Liebe gibt, einfach so. Ohne Grund. Ohne Erwartung.
Spürst du Freude? Oder eher Unruhe?
Denkst du: ?Das kann doch nicht echt sein.?
Oder ?Was kann ich zurückgeben, damit es sich richtig anfühlt??
Vielleicht denkst du sogar: "Hör auf damit, ich bin es nicht wert."
Wenn dich das betrifft, dann lies weiter. Denn es geht nicht nur um Liebe ? es geht um dich.
Vielleicht hast du es nie bewusst reflektiert, aber hier ist eine bittere Wahrheit:
? Du kannst nur so viel Liebe annehmen, wie du bereit bist, sie dir selbst zu geben.
Lass das kurz sacken.
Denn es bedeutet:
Wenn du dich selbst nicht als liebenswert empfindest, wird jede Liebe, die dir entgegen gebracht wird, sich falsch anfühlen.
? Vielleicht hast du gelernt, dass Liebe immer an Bedingungen geknüpft ist.
? Vielleicht denkst du, du müsstest erst genug leisten, bevor du Liebe verdienst.
? Vielleicht hast du Angst, dass Liebe dich verletzlich macht ? weil sie es in der Vergangenheit getan hat.
Also hältst du Abstand.
Du gibst viel ? aber du empfängst wenig.
Und weißt du, was das mit dir macht?
Es erschöpft dich.
Es hinterlässt ein leises Gefühl der Leere, das du vielleicht nicht einmal bewusst wahrnimmst.
Und dann suchst du nach Wegen, diese Leere zu füllen ? oft unbewusst.
Hunde sind Meister darin, unsere inneren Themen zu spiegeln.
Sie fühlen, wenn wir unausgeglichen sind. Sie spüren unsere Unsicherheiten. Und viele Hundehalter ? vielleicht auch du ? kompensieren ihre verletzten Gefühle über ihren Hund.
? Du gibst ihm alles. Vielleicht zu viel.
? Du erwartest, dass er dein Bedürfnis nach Nähe und Liebe stillt.
? Du spürst eine enge Bindung ? aber tief in dir ist Anspannung, keine echte Freiheit.
Erkennst du dich darin?
Dann liegt es nicht daran, dass du ?zu viel liebst? ? sondern dass du Liebe nicht frei fließen lässt.
Denn Liebe ist kein Einbahnstraßen-Gefühl.
Und wenn du das verstehst ? wenn du lernst, Liebe wirklich anzunehmen, anstatt sie nur zu geben ? dann verändert sich alles.
Nicht nur für dich. Sondern auch für deinen Hund.
Denn auf einmal?
? Musst du nicht mehr ?alles geben?, um dich geliebt zu fühlen.
? Musst du keine Kontrolle mehr ausüben, weil echte Liebe frei ist.
? Wird eure Beziehung entspannter, natürlicher ? aber zugleich tiefer als je zuvor.
Wenn du dich in diesen Zeilen wiedererkennst, dann ist das hier deine Einladung:
? Hör auf, nach Liebe zu suchen ? sei Liebe. Für dich selbst. Für deinen Hund. Für die Welt.
Denn wenn du wirklich Liebe bist, dann brauchst du sie nicht mehr krampfhaft festzuhalten. Dann fließt sie einfach ? von dir zu anderen, von anderen zu dir.
? Erlaube dir, Liebe zu empfangen. Nicht nur durch deinen Hund, sondern durch Menschen, durch das Leben, durch dich selbst.
? Erkenne deinen eigenen Wert. Du musst nichts leisten, um geliebt zu werden. Du bist es bereits.
In Liebe
Corinna

Und genau das ist wahre, bedingungslose Liebe. ?